Qualitätsmanagement
Den kontinuierlichen Prozess der Qualitätssteigerung in unserem Haus haben wir in den vergangenen Jahren erfolgreich weitergeführt.
Zu den QM-Maßnahmen gehören unter anderem:
- Umfassendes Dokumentenwesen mit aktueller Verwaltung einer ständig steigenden Anzahl von SOPs im hauseigenen Intranet.
- Verfügbarkeit aller aktiven SOPs und des QM-Handbuches an allen PC-Terminals unseres Labors.
- Jährliches Management-Review der Laborleitung.
- Regelmäßige Schulungen aller Mitarbeiter.
- Monatliches Treffen des Qualitätsmanagement-Teams (fester Kreis von Mitarbeitern aller Bereiche).
- Hausinterne Fortbildungen zu aktuellen Themen.
Die weit über das geforderte Maß gehende Teilnahme an nationalen und internationalen Ringversuchen im Rahmen der externen Qualitätskontrolle ist ein selbstverständlicher Bestandteil der Qualitätssicherung unseres Laboratoriums.
Akkreditierung
Durch die externe Begutachtung der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) ist unser Qualitätsmanagement anerkannt worden und durch die Ausstellung einer Urkunde nach DIN EN ISO 15189 und DIN EN ISO/IEC 17025 offiziell bestätigt.
Die Akkreditierungsurkunde mit den dazugehörigen Anlagen steht Ihnen als Download zur Verfügung. In fast allen Bereichen verfügen wir über eine flexible Akkreditierung. Zusätzlich zur Anlage der Akkreditierung führen wir eine aktuelle Liste der Verfahren im Akkreditierungsbereich, die Ihnen ebenfalls als Download zur Verfügung steht. Die Liste, inkl. Anweisungen und Geräte, liegt vor Ort öffentlich aus und kann zusätzlich auf Wunsch per E-Mail angefordert werden.
Falls Sie Anregungen oder Rückfragen haben, können Sie sich an unsere QM-Beauftragten wenden.
Ansprechpartner Qualitätsmanagement (+ 49 0211 4 978-0)
Angela Koschabek (ehem. Gehnen)
Dr. Petra Lütjens
Dr. Christian Lange
Sonja Schüttendiebel
Meßunsicherheit
Laborbefunde enthalten zwei wichtige Informationen:
- Wie verhält sich der gemessene Wert in Bezug auf den Referenzbereich?
- Gibt es eine signifikante Veränderung zu Vorbefunden?
Die Analysenergebnisse unterliegen der sogenannten Messunsicherheit, deren Größenordnung von präanalytischen und analytischen Einflüssen bestimmt wird.
Die Messunsicherheit ist nach ISO/DIN 3534-1 als Schätzwert definiert, der den Wertebereich angibt, innerhalb dessen der wahre Wert zu erwarten ist. Eine medizinisch valide Interpretation von Laborbefunden ist nur möglich, wenn die Messunsicherheit der jeweiligen Analysenmethode bekannt ist. Eine Longitudinalbeurteilung von Befunden ist nur unter Einbeziehung dieser Größe möglich.
In die Beurteilung der Messunsicherheit müssen alle möglichen Quellen der Variabilität, insbesondere auch die Probennahme, mit einbezogen werden. Die entsprechenden Normen geben daher ausdrücklich an, dass eine Beurteilung der Wiederholbarkeit und Vergleichbarkeit allein nicht ausreichend ist.
Im Rahmen der Qualitätskontrolle wird die Berechnung der analytischen Präzision und Richtigkeit für alle quantitativ bestimmten Parameter ständig aktualisiert.
Die Verantwortlichen für die verschiedenen Laborbereiche stehen zur Interpretation der Signifikanz eines Befundes jederzeit zur Verfügung. Aktuelle Daten zur analytischen Messunsicherheit sowie relevante Einflüsse präanalytischer Faktoren werden zur Beurteilung des jeweiligen Befundes berücksichtigt.